Miles Galen: "Staa - sette un sette un annere"
(Hermann Lange, November 1957)


Denkstein am unteren Ende von Mauersberg

Denkstein am unteren Ende von Mauersberg

Meßtischblatt 5344 (128): 77,21 r -- 09,00 h / TK 10 N 5344-SO Großrückerswalde (1995)

Standort: Der Standort ist mitten in einer Wiese gegenüber der Haustür des untersten in der Talsohle liegenden Gutes.

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Material: Sandstein (angestrichen). Das Ganze ist eigentlich ein ehemals gebräuchlicher Kindergrabstein.

Aufnahme:

Inschrift: Die Nordseite (auf dem Bilde links) trägt den Namen: Heinrich Christoph Müller. Die Südseite bedeckt ein nicht mehr leserlicher Spruch und das Datum. Die Westseite (rechts) berichtet: "Die Mörder, zwei unbekannte Diebe hatten ihm 3 Stiche beigebracht, 2 in den li. Arm und ins Herz, auch war ihm vom Daumen der rechten Hand ein Stück abgeschnitten und 150 Schritte von der Behausung entfernt aufgefunden worden." Die Ostseite trägt die Widmung: Dieses Denkmal widmen ihm Carl Friedrich Feig u. dessen Gattin Joha. Christiane Feig geb. Müller.

Über die Inschrift der Südseite gibt eine Nachricht im Ill. Sonntagsblatt 1925 Nr. 41 Auskunft: Zur Erinnerung des Raubmordes, welcher i. d. Nacht des 12. Dez. 1817 1/2 12 Uhr von 2 Dieben an Christoph Heinrich Müller, einzigen Sohn des Begüterten Christ. Müller allhier verübt wurde. Der Ermordete hinterließ seine trauernden Eltern und eine Schwester.
Johann Christian, Maria Elisabeth u. Johanne Christiane Müller.

Das Wochenblatt 1810 veröffentlicht bereits eine Warnung von Joh. Christoph Müller gegen Honigdiebe (S. 320)

Literatur: Seyffarth 1996, S. 56f., Abb. S. 57

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