Organ des Erzgebirgsvereins

Mitteilungen aus dem Gesamtvorstande

Vielfachen Wünschen entsprechend geben wir im folgenden die ersten Vorsitzenden der Zweigvereine in alphabetischer Reihenfolge an: Adorf: Betriebsingenieur Prasse; Auerthal: Kantor em. Günther; Crimmitschau: G. Lindner; Dippoldiswalde-Frauenstein: Lehrer Stein; Eibenstock: Oberforstmeister Kühn; Glauchau-Waldenburg: Realschuloberlehrer Thümer; Hartenstein: Bürgermeister Espig; Johanngeorgenstadt: Oberlehrer Hecker; Kirchberg: Assessor Dr. jur. Wetzel; Lengefeld i. G.: Amtsrichter Dr. Seidel; Lößnitz: Kaufmann W. Neitsch; Marienberg: Amtshauptmann von Kirchbach; Olbernhau: Apotheker Goebel; Schlema: Buchhalter Bräß; Schneeberg-Neustädtel: Gasinpektor Eckler; Schönheide: Oberförster Müller; Schwarzenberg: Bezirkssteuerinspektor Poicke; Spiegelwald: Pastor Ranft-Bernsbach; Wolkenstein: Fabrikant Speisebecher auf Fabrik Falkenhorst b. W.; Zwickau: Rechtsanwalt Seume. — Dem Zweigverein Adorf wird auf seine Eingabe vom 26. Febr. l. J. erwidert, daß das Format des Glückauf! entsprechend den Beschlüssen der letzten Generalversammlung genommen worden ist und daß es nicht thunlich erscheint, mit demselben im Laufe dieses Jahres und schon nach dem Erscheinen der ersten beiden Nummern zu wechseln. Ebensowenig erscheint eine Auslassung seiten des Gesamtvorstandes über die durch das Organ verursachten Kosten an diesem Platze geboten; doch mag die Zusicherung gegeben werden, daß bei dem bescheidenen Auftreten des Blättchens die dem Gesamtvorstande zugestandenen Mittel nicht werden überschritten werden. Die von demselben Zweigverein vorgeschlagene Organisationsänderung würde zugleich eine Aenderung der Statuten des Erzgebirgsvereins voraussetzen, eine solche kann statutengemäß nur auf einer Generalversammlung vorgenommen werden; der Gesamtvorstand sieht deshalb dahingehenden Anträgen für die nächste Generalversammlung entgegen und wird denselben, die seinen vollen Beifall haben, bei dieser Gelegenheit seine ganze Unterstützung widmen. Derselbe Zweigverein hat seine Lokalstatuten zu den Akten des Gesamtvorstandes eingereicht. — Der Beschluß des Zweigvereins Marienberg, die Aufnahme außerordentlicher Mitglieder gegen einen ermäßigten Jahresbeitrag von 1 Mark betr., würde ebenfalls eine Statutenveränderung voraussetzen und somit, wenn derselbe aufrecht erhalten werden sollte, bei der nächsten Generalversammlung einzubringen sein. — Der Zweigverein Drehbach hat sich zufolge einer daselbst am 6. Febr. abgehaltenen Generalversammlung aufgelöst. —

Quelle: Glückauf! Organ des Erzgebirgsvereins. 1. Jg. Nr. 3 v. 15. März 1881, S. 25