Eine schleierhafte Sache um ein Annaberger Haus

Hermann Lange, Annaberg-Buchholz Im Augustheft 1957 dieser Zeitschrift spricht Helmut Breitung von der Undurchsichtigkeit der Berichte über die Belagerung Annabergs 1547 durch das Stadtkind Wilhelm Thumshirn. Wir haben von dem Vorgang überhaupt nur recht wenig Nachrichten. Der Stadtchronist Paul Jhenisch ist sehr vorsichtig. Fast 150 Jahre später erst bringt uns Christian Lehmann in seiner „Kriegschronik“… Weiterlesen Eine schleierhafte Sache um ein Annaberger Haus

Laß stehen!

Hermann Lange, Annaberg-Buchholz Im Korn, am Feldweg und auf dem Rain blüht so vieles im Sonnenschein. Man rauft es aus und trägt’s nach Haus, und getrocknet sieht es erbärmlich aus. Was man doch nicht besitzen kann laß stehen, wo es steht, und freue dich dran! Nicht nur blühende Sträucher und bunte Wiesen sind eine Augenweide.… Weiterlesen Laß stehen!

Hermann Lange – ein hervorragender Natur- und Heimatforscher unseres Heimatkreises – 75 Jahre alt

Walter Heinze, Annaberg-Buchholz Am 4. März 1959 wird Hermann Lange 75 Jahre alt. Man möchte beinahe sagen: leider schon! Ist doch sein bisheriger Lebenslauf ein ununterbrochenes Schaffen im Dienste unseres Volkes. Es soll in diesen wenigen Zeilen nicht in erster Linie seiner Tätigkeit als Lehrer und Erzieher gedacht werden, obgleich er diesen schönen Beruf von… Weiterlesen Hermann Lange – ein hervorragender Natur- und Heimatforscher unseres Heimatkreises – 75 Jahre alt

Das „Bild der Barbara Uthmann“ und ihre angebliche Handschrift

Hermann Lange Vor und nach dem ersten Weltkriege vertrieb man hier eine Ansichtskarte mit dem Bilde einer alten Klöpplerin, aber mit der Unterschrift „Barbara Uthmann“. Das Bild war die Reproduktion einer Stiftzeichnung, wie die einzelnen Striche erkennen ließen. Was hat man aber aus ihm in den verschiedenen Veröffentlichungen gemacht! So wird in einem Artikel des… Weiterlesen Das „Bild der Barbara Uthmann“ und ihre angebliche Handschrift

Der „Käthel“-Stein

Hermann Lange Sowohl die Oberreitsche wie auch die spätere sächsische Generalstabskarte zeigen zwischen dem Schreckenberggipfel und dem „Markus-Röhling“ für eine kleine bewaldete Kuppe die durch die Schraffen nicht gut lesbare Bezeichnung „Röthelstein“. In Annaberger Akten aus sehr alter Zeit finden wir die Familiennamen Rotel, Rötel, Rödel, Rüdel, die später in Riedel übergehen. Daher ist es… Weiterlesen Der „Käthel“-Stein

Die Gedenktafel für Bernhard Eisenstuck

Hermann Lange Links der Tür des Hauses Große Kirchgasse Nr. 26 (nicht Nr. 25, wie W(ider)a in der „Volksstimme“ vom 28. Mai 1948 berichtet) befindet sich seit dem 18. Mai 1948 eine eichene Gedenktafel mit dem eingeschnitzten Text: Geburtshausdes Kaufmanns und VolkswirtsJacob Bernhard Eisenstuck2.  Vizepräsidentder Frankfurter Nationalversammlunggeboren 20.9.1805 Annaberg – gestorben 5.4.1871 Dresdenbegraben 8.4.1871 Annaberg… Weiterlesen Die Gedenktafel für Bernhard Eisenstuck

Der angebliche, abgestürzte Schieferdecker an der Annenkirche

Hermann Lange Bei Fremdenführungen durch die Stadt wird an der unteren Sakristei der Annenkirche, hoch oben auf einem Vorsprung, eine verwitterte Sandsteinfigur vorgeführt. Sie wird regelmäßig als ein ehemals abgestürzter Schieferdecker gedeutet. Die Figur ist sehr alt und stammt sicher aus den ersten Jahren der Kirche. Damals war aber die Kirche mit Kupfer gedeckt, und… Weiterlesen Der angebliche, abgestürzte Schieferdecker an der Annenkirche

Das ehemalige Zicklerhaus an der Johannisgasse (Nr. 15)

Hermann Lange Über die Geschichte dieses Hauses ist bereits mehrfach geschrieben worden. Als erster veröffentlichte Paul Heilmann einen kurzen Artikel im TAW 1926 Nr. 52, S. 5 (Bild 56 in Nr. 51). Er schreibt dort: „Der Name des Wiedererbauers läßt sich nicht genau feststellen.“ Diese Äußerung ist verwunderlich, da ihm alle Unterlagen zu Gebote standen. Außerdem… Weiterlesen Das ehemalige Zicklerhaus an der Johannisgasse (Nr. 15)

Ein Rundblick vom Bärenstein

Ernst Müller, Bärenstein Zu den vielen lohnenden Spaziergängen in unserem schönen Erzgebirge gehört auch eine Besteigung des 897 m hohen Bärensteins. Diese bewaldete Bergkuppe erhebt sich aus dem Pöhlbachtal über dem Orte Bärenstein. Von ihrer Hochfläche genießt man einen herrlichen Rundblick über einen großen Teil des sächsischen Erzgebirges und die Kammgebiete in der Tschechoslowakei. Der… Weiterlesen Ein Rundblick vom Bärenstein